Bei der Wahl der Baustoffe für die neue Olpererhütte wurden die Werte der so genannten grauen Energie, die Energie, die zur Herstellung des Baustoffes benötigt wird, sowie die Recyclebarkeit der Materialien berücksichtigt. Holz als nachwachsender Rohstoff ist CO2-neutral und trägt damit zum Klimaschutz bei. Eine Photovoltaikanlage und ein mit Rapsöl betriebenes Blockheizkraftwerk erzeugen den notwendigen Strom und das Warmwasser. Das Abwasser wird in einer vollbiologischen Kläranlage mit Membranfiltration gereinigt. Die Anlage wurde nach der neuen DIN EN 12566-3 geprüft und hat als erste Ultrafiltrationsanlage die Zulassung für die höchste einigungsklasse erhalten. Die Anlage reinigt alle Abwässer der Olpererhütte bis hin zu einer wieder verwendbaren hygienisierten Brauchwasserqualität. Sie ist die erste Anlage dieser Art im alpinen Bereich.

Reinstes Quellwasser wird in einem neuen Behälter oberhalb der Hütte gefasst. |